Finanzielle Unterstützung bei Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit

Wer durch Aufnahme einer selbständigen, hauptberuflichen Tätigkeit die Arbeitslosigkeit beendet, erhält  zur Sicherung des Lebensunterhalts und zur sozialen Sicherung in der Zeit nach der Existenzgründung unter bestimmten Voraussetzungen einen Gründungszuschuss durch die Agentur für Arbeit.

Gründungszuschuss

Was und wie wird gefördert?

Startphase

In den ersten sechs Monaten nach der Existenzgründung orientiert sich die monatliche Förderung an dem vorher ausgezahlten Arbeitslosengeld I. Diese wird um einen Pauschale von 300 Euro ergänzt. Damit sollen die persönlichen Kosten und die soziale Absicherung des Neu-Unternehmers gedeckt werden. 
Beispiel: Das Arbeitslosengeld eines Handwerksmeisters beträgt 1.500 €. Nach der Existenzgründung erhält er sechs  Monate lang einen Gründungszuschuss von 1.800 €. 

Weitergewährungsphase

Nach der sechsmonatigen  Startphase kann der Existenzgründer eine Weiterförderung beantragen. 
Dazu muss er eine intensive Geschäftstätigkeit und hauptberufliche unternehmerische Aktivitäten nachweisen. Wird diese Weiterförderung gewährt, erhält der Existenzgründer für weitere zwölf  Monate einen pauschalen Zuschuss von 300 €.
Für die Gewährung des Gründungszuschusses  müssen  bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. 

Unsere Berater stehen Ihnen mit ihrer Erfahrung zur Seite.